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Eppingen. Mit einer Rekordbeteiligung
bei den Herbst-Einzelwettkämpfen beendete der Elsenz-Turngau
sein Sportjahr 2008. Knapp 160 Mädchen und Jungen aus neun Vereinen kamen zu
den höchsten Gerätturn-Wettkämpfen auf Gauebene in die Schmiedgrund- und
Hellberghalle. Nach 2006 in Eschelbronn
und 2007 in Angelbachtal stiegen die Teilnehmerzahlen auf jetzt 105 Mädchen
und 45 Jungen kontinuierlich an. „Die neuen P-Übungen vom DTB sind nun auch
nach der Veränderung im vergangenen Jahr vollständig in den Übungsstunden der
Vereine implementiert“, so die Gaufachwartin für
das weibliche Gerätturnen Sabine Haider. Das neue Punktesystem des
Deutschen-Turner-Bundes hat das Ziel, den Breiten- und Leistungssport
zusammenzuführen. Alle Übungen werden auf zehn Punkte geturnt. Somit ist das
neue System leichter verständlich und nachvollziehbar. Auf der Tribüne
verfolgten auch in diesem Jahr zahlreiche Zuschauer den Wettkampf. Über 30
Kampfrichter und Helfer sowie der Leiter des Wettkampfbüros Wolfgang Wolesak
vom Elsenz-Turngau sorgten für einen reibungslosen
und geordneten Ablauf. Für die Mädchen begann bereits am Vormittag ab 8.30
Uhr das Einturnen. Je nach Altersklasse wurde am Reck, Stufenbarren, Sprung,
Schwebebalken oder Boden geturnt. Für die Jungs startete der Wettkampf erst
am Nachmittag mit dem Geräte-4-Kampf am Boden, Barren, Reck und Sprung. Ab 12
Jahren kamen noch die Ringe und das Seitpferd
hinzu. Viele der Turnerinnen und Turner aus
Bad Rappenau, Epfenbach, Eppingen, Eschelbronn, Michelfeld und Reichartshausen, Sinsheim,
Sulzfeld sowie Waibstadt nutzten die Herbst-Einzelwettkämpfe als Vorbereitung
für den am 15. März 2009 in Michelfeld bevorstehenden LBS-Team-Cup oder eine
kommende Wettkampfrunde. Am Nachmittag wurde in der
Hellberghalle zeitgleich die Gauliga des Elsenz-Turngaus
ausgeturnt. Von den maximal fünf Turnerinnen an einem Gerät gingen die drei
Besten in die Wertung ein. Den Ligawettkampf in Form einer modifizierten Kür
entschied der TV Eppingen vor dem TV Kirchardt und dem TV Waibstadt für sich. „Die hohe Teilnehmerzahl ist auf die
qualitativ guten Übungsleiter und deren wertvoller Arbeit in den Vereinen
zurückzuführen“, begründete der Fachwart für das männliche Gerätturnen Markus
Henrich den Zuwachs der Veranstaltung.
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